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Blutegeltherapie

die Blutegeltherapie wird seit der Antike praktiziert und zählt zu den ausleitenden Verfahren. Die Inhaltstoffe des Egelspeichels wirken gerinnungshemmend und gefäßerweiternd bzw. entkrampfend und können bei vielen Krankheiten eine Heilung oder Linderung herbeiführen.
Die medizinische Verwendung der Blutegel hat eine lange Tradition. Schon die Ägypter wussten um die heilsamen Wirkungen. Auch in der Antike nutzten griechische Ärzte den Egel als Mittel zum Aderlass und in ihrer Wirksamkeit als Entzündungshemmer. In Europa war die Egelbehandlung bis ins 19. Jahrhundert weit verbreitet. Danach verfiel diese Methode weitgehend der Vergessenheit.

Wirkweise:
Heute, in der modernen Medizin, konnten Wirkstoffe, die der Blutegel beim Saugen abgibt, identifiziert werden. Man hat bisher über 18 verschiedene Inhaltsstoffe entdeckt. Diese Substanzen wirken immunisierend, entzündungshemmend, blutverdünnend, schmerzstillend, lympfstrom-beschleunigend und entstauend. Der bekannteste Wirkstoff ist das Hirudin. Es inaktiviert die Blutgerinnung, steigert die Fließeigenschaften des Blutes und hat auch eine antibiotische Wirkung.
Im Speichel des Egels gibt es eine entzündungshemmende Substanz, das Eglin. Nach dem Saugvorgang kommt es an der Bissstelle zu einer beabsichtigten Sickerblutung, die 2 bis 24 Stunden andauern und bis 50 ml Blut betragen kann. Zu medizinischen Zwecken wird der Hirudo medicinalis verwendet.

Anwendungsgebiete:
So kann diese Behandlung bei Erkrankungen mit Durchblutungsstörungen, schmerzhaften Entzündungen und zur Anregung der Eigenregulation eingesetzt werden; z.B. bei Krampfadern, Besenreisern, Venenleiden, Tinnitus (Ohrgeräusche), Arthrosen (Verschleißerscheinungen an Gelenken), Hämorrhoiden, chronische und akute Entzündungen, Erkältungen, Migräne und Kopfschmerzen, Blutergüsse, in der Unfall- und Wiederherstellungschirurgie, Sehnscheiden-entzündung, Rheuma, offenes Bein, akute und chronische Gelenkentzündungen, Gicht.

Gegenanzeigen:
Medizinische Blutegel dürfen nicht angewendet werden bei:
• Einnahme von blutgerinnungshemmenden Mitteln (Marcumar, Falithrom..),
• Blutererkrankungen (z.B. Hämophilie)
• Blutarmut (Anämie)
• Neigung zu Blutungen bei z.B. Magengeschwür oder
Magenschleimhautentzündung
• Schwangerschaft
• in der Zeit der Menstruation
• bei Allergien gegen z.B. Inhaltsstoffe des Speichels des Egels
• künstliche Unterdrückung der Immunreaktion
(bei Einnahme von Immunsupressoren)




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